Was ist Bouncing?
Der Begriff Bouncing entstand bei einem Treffen in Eisenach
2006 und
ist eine Erfindung von Wulf, Fussel und mir, wir sind stolz darauf,
dass dieser Begriff sich in der Community durchgesetzt hat und seitdem
endlich ein Name für diese super Sportart gefunden wurde.
Diese
ist nicht ganz einfach zu beschreiben, wenn man sie noch nie beobachten
konnte. Das beim Sport getragene Sportgerät, ein Rahmen mit
vorgespannten Federn, wird in Deutschland von verschiedenen Firmen
vertrieben. 2009 sind 7Meilenstiefel, Poweriser, Speedjumper und
Powerstrider von der Muttermarke Powerskip für den Vertrieb lizensierte
Firmen.
In etwa so sehen sie alle aus.

Das Sportgerät wird am Bein befestigt und verlängert das eigene Bein. Der Drehpunkt liegt unterhalb des Fußes, daher ist der Bewegungsablauf nichts Neues, im Vergleich zum normalen Laufen. Die erhöhte Perspektive hat Ihren eigenen Reiz und nach kurzer Gewöhnungszeit und bestenfalls unter Anleitung kann der Nutzer schon nach 10 Minuten locker damit laufen.
Schwierigkeitsgrad
Dadurch das der Bouncer direkt am Bein befestigt wird ist er eigentlich nur eine Verlängerung des eigenen Beines. Der Schwerpunkt liegt genau unterhalb des Fußes also nichts Neues im Vergleich zum normalen laufen.
In den meisten Fällen kann der Nutzer schon nach 10 Minuten locker damit laufen.
Auf welchen Untergründen kann ein Bouncer verwendet werden?
Prinzipiell auf jedem Untergrund, ideal ist ein griffiger, trockener, ebener und fester Untergrund. Auf Kopfsteinpflaster sollte man keine Weltrekorde aufstellen wollen, aber auch da ist Bouncen möglich. Feuchte und rutschige Bereiche sollte man langsam und aufrecht begehen, am besten vermeiden.
Defekte und verschleiss?
Eine regelmässige Wartung und Pflege der Geräte, sowie ein verlässlicher Lieferant der Verschleiss- und Ersatzteile sind elementare Bestandteile beim Sprungspass. Erster Ansprechpartner ist der Händler, kompetente Beratung bekommt man mittlerweile aber auch über Vereine bzw. Foren im Internet. In der Regel sind sogar die Einzelteile der verschiedenen Hersteller miteinander kompatibel und auch die Federn können je nach Gewichtsentwicklung und Können angepasst werden.
Wie Gefährlich ist Bouncing
Bouncing ist nicht gefährlicher als Skaten oder Radfahren und kann genauso leicht gelernt werden. Das Tragen von Schutzausrüstung wird ausdrücklich empfohlen, genauso wie dem Können angepasstes Risikobewusstsein. "Der Sport ist nur so gefährlich wie man ihn sich selber macht!", allzu sorgloser Umgang mit der eigenen Gesundheit wird innerhalb der Community selbst sogar geächtet.
Wie funktionert Bremsen oder Ausweichen?
Bremsen und Ausweichen funktioniert nicht anders als beim Laufen, die Bewegungsabläufe sind übertragbar, Grundtechniken wie Fallen und Aufstehen sollten hin und wieder geübt werden. Innerhalb des Strassenverkehrs sollte trotzdem äusserste Vorsicht und Rücksicht auf andere Teilnehmer geübt werden und auch mit dem Erstaunen einiger Verkehrsteilnehmer darf durchaus gerechnet werden.